Georadar

Mit der Georadar-Technik werden elektromagnetische Impulse im Radarfrequenzbereich an der Erdoberfläche in Richtung Boden ausgesendet. Die Radarwellen werden an unterirdischen Objekten in Abhängigkeit ihrer Dichte reflektiert, so dass Flächen und Kanten kartiert werden können. Zudem werden Informationen über die strukturelle Zusammensetzung des Untergrundes mit einer Auflösung bis zum Dezimeterbereich registriert. Die Reichweite ist abhängig vom Untergrund und kann bis zu mehreren 10 Metern betragen.

Anwendungsbereiche

  • Beton- und Bauwerksuntersuchungen
  • Tiefenmessungen von Abdeckungen und Deckenstärken
  • Lokalisieren und darstellen von Bewehrungen
  • Lokalisieren nicht-metallischer Merkmale (Kabel, Heizungsrohre etc.)
  • Qualitative Kontrolle und Beurteilung von Betonteilen
  • Erkennung von Poren- und Hohlräumen
  • Messung von Schichtstärken im Strassenbau
  • Belags- und Fundationsschicht – Aufbau
  • Auffinden von Werkleitungen
  • Darstellung der Geologie (Erdschichtenprofile)
  • Erkundung des Baugrundes (Felsverlauf, Findlinge etc.)
  • Auffinden von Altlasten (Deponien, Tankanlagen etc.)
  • Nachweis von Torf- und Moorgebieten
  • Bestimmung der Grundwasserspiegellage
  • Sohlenverlauf von Gewässern

Auszug Referenzen

Untersuchung Schulhausbach-Brücke Walenstadtberg (Walenstadt SG) 2013

Kurzbeschrieb des Projektes in 2-3 Sätzen